Vorstellung: Deutsch-Ukrainische Gesellschaft

Vielseitige Vereinsarbeit:
Die Deutsch-Ukrainische Gesellschaft Rhein-Neckar

Die Nascha Schkola - die Deutsch-Ukrainische-Schule

Die Nascha Schkola – die Deutsch-Ukrainische-Schule. Quelle: www.dug-rhein-neckar.de/index.php5?page=34

Seit zwanzig Jahren gibt es die Deutsch-Ukrainische Gesellschaft Rhein-Neckar e.V. (DUG).
Zwanzig Jahre, an denen sich die Entwicklung des Vereins gut ablesen lässt.

Dr. Ernst Lüdemann gründete in einer Zeit die Gesellschaft, als Tschernobyl der Ukraine zu einer tragischen Berühmtheit verholfen hatte. Hilfsgütertransport, Spendenaktionen und erste Erholungsurlaube für betroffene Kinder wurden organisiert.
Humanitäre Hilfe prägte lange Zeit die Arbeit des Vereins, er leistete Großes in Zeiten, als es das Heimatland vieler der Vereinsmitglieder am Nötigsten hatte.

Vereinsarbeit in vielen Bereichen
Das Spektrum der Vereinsarbeit hat sich inzwischen allerdings stark erweitert.
„Wir wollen jetzt vor allem dort helfen und handeln, wo wir leben: In Heidelberg“, erklärt die neugewählte 1. Vorsitzende des Vereins, Maria Melnik.
Eines der ganz großen Vereinsprojekte ist daher auch die Nascha Schkola – die Ukrainische Samstagsschule. Zwischen Frankfurt und München ist die Nascha Schkola neben der in Tübingen die einzige Schule, in der Kinder auf Ukrainisch unterrichtet werden.
„Die Schule haben wir im Oktober 2009 gegründet. Wir merkten nämlich, dass der Bedarf danach immer größer wurde. Die Anzahl der Kinder in der Rhein-Neckar-Region mit ukrainischen Wurzeln ist stark gewachsen“, erklärt Maria Melnik.

Neben dem Bildungsbereich macht sich der Verein aber auch kulturell stark. Ob in einer Tanzgruppe, die im Herbst bei der Frankfurter Buchmesse auftrat, bei Interkulturellen Festen in der Region oder in der regelmäßigen Organisation von Ausstellungen.

execution-by-hunger-posterBis heute bleiben Vortragsabende, die über die Ukraine, ihre Geschichte und Situation informieren fester Bestandteil der Vereinsarbeit.
Lesen Sie hier vom sehr erfolgreichen Abend in der Neuen Uni zum Thema „Holodomor“.

Ziele für die Zukunft
Bei so viel vielseitigem Schaffen, wo will die Deutsch-Ukrainische-Gesellschaft da noch hin, was kann noch kommen?
„Wir streben noch mehr Kooperationen mit anderen an. Gemeinsam wollen wir neue Facetten und Ideen in die Region bringen. Ganz konkret beispielsweise beim Interkulturellen Fest.“ Melnik fährt fort: „außerdem wird die Zusammenarbeit mit den Heidelberger Familien für uns noch immer stärker fokussiert werden. Man darf nicht verpassen, was hier in Heidelberg passiert. Gleichzeitig wollen wir dabei bei unseren zwei Flügeln bleiben: Unterstützung in der Ukraine und Vereinsarbeit hier in der Region, wo so viele von uns leben.“

Hier geht’s zur Internetseite der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft Rhein-Neckar.

Kategorien: Allgemein

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