Vorstellung: Alexandra Romanova und der indische Tanz

Tänzerisch Brücken schlagen

Alexandra Romanova lebt schon lange am Neckar. Aufgewachsen ist sie in Warschau, ihre große Leidenschaft ist die indische Kultur. Ihre alltägliche Arbeit und besonders ihre Auftritte sind gelebte Interkulturalität, sie ist eine Brücken-Schlagerin.

Bharatanatyam ist der Name des klassischen indischen Tanzes – er ist wie eine eigene Sprache.  Mit den traditionellen Gebärden interpretiert die Heidelbergerin Alexandra Romanova nicht nur indische Musik, sondern auch europäische Kunstlieder. Dabei kommt eine spannende Performance heraus: Indischer Ausdruck trifft Richard Strauss.

Alexandras Projekt „Klassik aus zwei Welten“, aufgenommen in der Evangelischen Kirche in Kusel.

In ihrer Tanzschule in der Hauptstraße bietet die gebürtige Polin, die Ballett und Indologie, später dann über viele Jahre in Neu Dheli den klassischen indischen Tanz studiert hat, Kurse an. Wenn sie heute zurückblickt auf die vielen von der indischen Kultur geprägten Jahre, fällt ihr der Film „Das Dschungelbuch“ ein. Der habe eine besondere Bedeutung für sie gehabt und ihr Interesse am Bharatanatyam geweckt. Indischer Tanz bedeuete, so Alexandra, nicht nur bunte Kostüme und Auftritte, die seien eigentlich nur „das Sahnehäubchen“. Viele sehen nicht, dass Bharatanatyam vor allem für hohe Fitness steht und eine Tiefe und Ordnung besitzt, die sich seit Jahrhunderten bewährt hat und immer noch weitergeben wird.

Wer neugierig geworden ist, findet Alexandras Tanzschule auf Facebook und auf ihrer eigenen Homepage.

Noch ein Tipp von uns: Auch ein Blick auf Alexandra Romanovas Internet-Plattform mit internationalen Aufsätzen zu Wissenschaften und der Kultur lohnt sich sehr.

 

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Kategorien: Allgemein

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