Neue Wege für die Integrationsarbeit mit ausländischen Kindern und Jugendlichen

Die Förderung der Arbeit mit ausländischen Kindern und Jugendlichen in Heidelberg erhält ein neues Konzept. Dies hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstag, 24. Juli 2018, einstimmig beschlossen. Ausführliche Informationen zu den Veränderungen gibt es online unter https://iz-heidelberg.de/foerderung-der-arbeit-mit-auslaendischen-kindern-und-jugendlichen/

Die wichtigsten Änderungen im Detail:

  • Der Fonds wird umbenannt in „Förderung der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund“. In Heidelberg hat fast jeder dritte Erwachsene und fast jedes zweite Kind einen Migrationshintergrund. Eine Unterscheidung in „ausländisch“ und „deutsch“ ist nicht mehr zeitgemäß.
  • Ab 2019 verantwortet nicht mehr das Amt für Chancengleichheit, sondern das Interkulturelle Zentrum der Stadt Heidelberg den Fonds inhaltlich und finanziell.
  • Generationenübergreifende Projekte schaffen einen Anreiz, sich stärker für die Stadtgesellschaft zu engagieren. Zudem werden neue Beteiligungsformate wie Kooperationen und ein Anerkennungs- und Zertifizierungsmodell entwickelt. Die Qualifizierungsangebote werden auf die Migrantenselbstorganisationen (MSO) ausgeweitet, die Kinder- und Jugendarbeit leisten.
  • Die Antragsfrist wird aufgehoben, und die Projektdauer kann auf maximal zwei Jahre ausgedehnt werden. So haben die MSO mehr Flexibilität und bessere Planungssicherheit bei ihren Projekten und erhalten schnellere Entscheidungen über die Antragstellung.
  • Honorare können bei bestimmten Qualifikationsmerkmalen auf bis zu 25 Euro erhöht werden.
Kategorien: Allgemein

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