Museum of Broken Relationships

Erfolgreicher Abschluss des „Museum of Broken Relationships“ in Heidelberg

Das Interkulturelle Zentrum der Stadt Heidelberg beendet sein erstes Partizipationsprojekt in den neuen Räumlichkeiten mit großem Erfolg: Am 14. Februar ging die internationale Ausstellung „Museum of Broken Relationships“ mit einem stundenlangen Besucherandrang zu Ende. Über 500 Besucherinnen und Besucher nutzten am Valentinstag die letzte Gelegenheit, die internationale Ausstellung vor Ort in Heidelberg zu besichtigen. Nun reisen die in Heidelberg eingereichten Exponate, die das Interkulturelle Zentrum vergangenen Herbst gesammelt hatte, weiter in andere Teile der Welt und erzählen dort von den hiesigen Liebesgeschichten.

Über 2000 Besucherinnen und Besucher seit Dezember

Insgesamt zog das „Museum of Broken Relationships“ 2200 Menschen ins Interkulturelle Zentrum. Bei der Finissage performte die Gesangskünstlerin Jutta Glaser, begleitet vom Gitarristen Jörg Teichert, ein Repertoire weltweiter Liebeslieder zum Thema der Ausstellung. Das Publikum hatte sichtlich Freude an den Querbezügen zu den Texten der Ausstellung und dem internationalen Liedgut gescheiterter Lieben.

Das Interkulturelle Zentrum als Ort des Dialogs

Als Ort der Begegnung brachte das Interkulturelle Zentrum mit diesem Kunst- und Kulturprojekt Menschen aus verschiedenen Städten und Kulturen zusammen. Das „Museum of Broken Relationships“ erhielt den “Kenneth Hudson Award” als innovativstes Museum Europas. Das Interkulturelle Zentrum brachte die Ausstellung erstmals nach Süddeutschland. Im Fokus stand, zur Eröffnung der neuen Räume des Interkulturellen Zentrums, das Verbindende zwischen Menschen. Liebe und Verlust sind existenzielle Erfahrungen, die Menschen weltweit verbinden. Dieser Anspruch äußerte sich auch an der ungewöhnlichen Zusammensetzung der eingereichten Exponate in Heidelberg: zahlreiche Objekte und Texte waren von internationalen Gaststudierenden eingereicht worden.

  

Bundesweite Aufmerksamkeit

Die internationale Ausstellung war nicht nur beim Publikum beliebt. Die Ausstellung erhielt ein breites Presseecho. Das Deutschlandradio Kultur beispielsweise empfahl die Ausstellung als „unbedingt sehenswert“ (Deutschlandradio). Die Heidelberger Erinnerungsstücke wandern nun weiter mit der Ausstellung des „Museum of Broken Relationships“. Nächste Station soll Istanbul sein. Im festen Haus in Zagreb ist eine Dauerausstellung zu sehen.

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