Lesen in der Lutherstraße

Programm LeLu am 8. Juli

IZ fördert Partizipation – Interkulturelles Mitmachprojekt 

Das Interkulturelle Zentrum bringt im Rahmen von “Lesen in der Lutherstraße”, welches ein Teil des Literaturprojekts „Heidelberg liest neue Weltliteratur“ ist, neue Stimmen nach Heidelberg. Alle Autorinnen und Autoren leben und arbeiten mit zwei Kulturen, ihre Geschichten spielen zwischen Deutschland, Spanien, Polen und Saudi-Arabien. Mit großer Selbstverständlichkeit setzen sie neue literarische Orte auf die Landkarte der deutschsprachigen Literatur. „Lesen in der Lutherstraße“ bietet somit jedes Mal um 20 Uhr eine Lesung im Bürgerhaus Neuenheim, Lutherstraße 18, 69120 Heidelberg.

Die Lutherstraße wurde im Sommer 2016 mehrmals zur Lesestraße und damit ein lebendiger Baustein der Literaturstadt Heidelberg. Auf dem Marktplatz und im Bürgerhaus Neuenheim, im Caffè Auszeit, in der Galerie Kunst 2 und im Florian Steiner Café stellten die Einzelhändler, Migrantenselbstorganisationen, Heidelberger Autorinnen und Autoren und Studenten ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine: Neben Poetry Slam und Improtheater gab es Straßenmusik und Lesungen. Den Lesemittelpunkt bildete das Bürgerhaus Neuenheim, Lutherstraße 18, 69120 Heidelberg.

Nordakas bei Lesen in der Lutherstraße_c_Stadt Heidelberg-Lys Lesen in der Lutherstraße_Los Garabatos

Lesefest mit José Oliver am 6. Mai 2016
José Oliver ist andalusischer Herkunft und freier Schriftsteller, der Gedichte und Essays über kulturpolitische Themen schreibt. Er las aus seinem Essay “Fremdenzimmer”, welches von der Liebe zu den Worten erzählt. Ein kleiner Junge, dessen Eltern aus Andalusien in den Schwarzwald gekommen waren, lernt eine fremde Welt kennen. Dabei gibt ihm die Sprache das Gefühl von Heimat, Geborgenheit und Integration.

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Lesefest mit Matthias Nawrat am 10. Juni 2016
Für sein Buch „Die vielen Tode unseres Opas Jurek“, welches er an dem Abend präsentierte, erhielt Matthias Nawrat den Förderpreis zum Bremer Literaturpreis 2016. Matthias Nawrat erzählt eine traurige und zugleich komische Familiengeschichte eines polnischen Großvaters, die Alltag, Politik, Fiktion und Kriegserfahrung verbindet.

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Lesefest mit Rasha Khayat am 8. Juli 2016
Rasha Khayat, unter den Bloggern auch als west-östliche Diva bekannt, ist als Tochter einer deutschen Mutter und eines saudi-arabischen Vaters in Deutschland geboren, bis zu ihrem elften Lebensjahr jedoch in Saudi Arabien aufgewachsen. In ihrem Roman „Weil wir längst woanders sind“ widmet sie sich der Frage „Wie soll man ankommen, wenn man längst woanders ist?“. Darin erzählt sie von einer jungen, nicht religiösen, freiheitsliebenden Frau, die sich für ein Land entscheidet, in dem Frauen alles andere als frei sind.

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Lesefest mit Lena Gorelik am 15. Juli 2016
Lena Gorelik, aus einer russisch-jüdischen Familie stammend, erzählt in ihrem Roman „Null bis unendlich“ von drei außergewöhnlichen Menschen, von Freundschaft, Liebe und Abschied – und sie zeigt, warum es gut ist, anders zu sein und seinen eigenen Weg zu finden. Ihr zweiter Roman „Hochzeit in Jerusalem“ (2007) war für den Deutschen Buchpreis nominiert. Für „Die Listensammlerin“ (2013) wurde sie mit dem Buchpreis der Stiftung Ravensburger Verlag ausgezeichnet.

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Bilder der Veranstaltungen gibt es hier.

Das große Finale von Lesen in der Lutherstraße am 15. Juli 2016 zum Nachsehen:

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