Heidelberger Kommunaler Integrationsplan

Der Heidelberger Kommunale Integrationsplan fordert ein Interkulturelles Zentrum

Das Interkulturelle Zentrum ging aus dem unter reger Bürgerbeteiligung 2011 erarbeiteten Heidelberger Kommunaler Integrationsplan (KIP) unter dem Motto „Mit allen für alle“  hervor.

Drei Jahre lang beteiligten sich rund 100 Menschen aus unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen sowie Vertreterinnen und Vertreter vieler Heidelberger Institutionen intensiv an seiner Erstellung.

Zudem basiert der KIP auf der 2008 vom Institut Sinus Sociovision durchgeführten Studie, in der Heidelberger Migrantinnen und Migranten zu ihrer Lebenssituation befragt wurden.

Ziel des KIP ist es, die gesellschaftliche Teilhabe dieser Menschen zu fördern, in allen Bevölkerungsgruppen Verständnis für unterschiedliche Lebenswelten und damit ein Klima der Toleranz zu schaffen.

Der Heidelberger Integrationsplan ist keine theoretische Abhandlung, sondern eine Sammlung konkreter Handlungsempfehlungen aus den Bereichen “Sprache und Bildung”, “Ausbildung, Arbeitsmarkt, Wissenschaft”, “Familie, Gesundheit, Versorgungssysteme”, “Wohnumfeld, bürgerschaftliches Engagement” sowie “Sport und Kultur”. Für die vielfältigen Projekte sind jeweils die Zielgruppe, die verantwortlichen Institutionen, die Beteiligten und ein Termin für die Umsetzung benannt.

Das IKP forderte 2011 die Gründung des Interkulturellen Zentrums zur Stärkung der Migrantenselbstorganisationen und Schaffung einer zentralen Beratungs- und Begegnungsstelle.

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