Heidelberger Flüchtlingsgespräche

Das Interkulturelle Zentrum präsentiert die “Heidelberger Flüchtlingsgespräche”

Mit diesem Format, benannt nach gleichnamigem Buch Bertolt Brechts, hat sich das Interkulturelle Zentrum zum Ziel gesetzt, den Dialog zum Thema Flüchtlinge mit bundesweit renommierten sowie lokal engagierten Akteuren zu fördern. Dabei soll eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Herausforderungen der nächsten Jahre geschaffen werden; gleichzeitig verbessert sich das Verständnis der Bürgerinnen und Bürger für die weltpolitische Lage, die zu den Flüchtlingsströmen führt.

Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner übernahm die Schirmherrschaft für die “Heidelberger Flüchtlingsgespräche”. Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation mit dem Kulturamt im Rahmen der „UNESCO-City of Literature“ und wird unterstützt von der Universität Heidelberg.

Heidelberger Flüchtlingsgespräch I

Prantl_Web

Prof. Dr. Heribert Prantl eröffnete im Herbst 2015 mit einer Benefizlesung aus seinem neuen Buch „Im Namen der Menschlichkeit“ die „Heidelberger Flüchtlingsgespräche“. Prof. Dr. Heribert Prantl, geboren 1953, ist Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung, Chef der innenpolitischen Redaktion, Honorarprofessor für Rechtswissenschaft an der juristischen Fakultät der Universität Bielefeld, politischer Publizist, gelernter Richter und Staatsanwalt. Für seine Veröffentlichungen wurde er mehrfach ausgezeichnet.

 

 

Heidelberger Flüchtlingsgespräch II

Poster Literatur und Flucht_Web

Der Literaturwissenschaftler Dr. Charlton Payne setzte die Flüchtlingsgespräche fort, indem er sich in der UNESCO Literaturstadt Heidelberg der Darstellung von Flucht und Exil in der Literatur widmete. Dr. Payne (ehemals am Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“ der Universität Konstanz) setzte sich mit der spannenden Wechselwirkung zwischen Migration, Flucht und Literatur auseinander. Der Diskurs über die Menschenrechte hat nicht zuletzt eine Auswirkung auf die Darstellung von Flucht und Asyl in der Literatur.

 

 

Heidelberger Flüchtlingsgespräch III

Flüchtlingsgespräche III

“Wie viel Utopie kann Europa?”, so lautete das Thema des Abends. Wie sollte Europa mit Menschen auf der Flucht umgehen?

Diese omnipräsente Frage stellten sich auch Heidelberger Studierende und entwarfen zu diesem Thema ein gewagtes Positionspapier, in das sie auch Utopien mit einfließen ließen. Die Thesen der Studierenden wurden durch einen renommierten Juristen einem Realitycheck ausgesetzt.

 

 

 

Heidelberger Flüchtlingsgespräch IV

Heidelberger Flüchtlingsgespräche IV

Am Internationalen Tag gegen Rassismus, 21. September 2016, sprach Günter Burkhardt über den Kampf um das Asylrecht und die Herausforderungen für Deutschland und Europa für 2016. Die geplanten Änderungen im Asylverfahren und vor allem das umstrittene Asylpaket II stießen auf massive Kritik in der Zivilgesellschaft, es stellte sich unter anderem die Frage wie Menschenrechtsorganisationen die Lage beurteilen.  Im Anschluss übergab das Interkulturelle Zentrum die Spenden aus den Flüchtlingsgesprächen 2015 jeweils zur Hälfte an Pro Asyl Deutschland und den Asyl Arbeitskreis Heidelberg.

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