Heidelberg liest neue Weltliteratur

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Es wird derzeit viel von Migrantengruppen, Migrationswellen oder Migrationsströmen gesprochen, der Einzelne verschwindet hinter einer anonymen Masse. Die Literatur jedoch erzählt vom Einzelfall, von Individuen. Dem Trend zur Verallgemeinerung setzt das Interkulturelle Zentrum nun dieses Literaturprojekt entgegen, das starke, einzelne Stimmen und Geschichten in den Mittelpunkt stellt.

Die Lesereihe des Interkulturellen Zentrums präsentiert Lesungen, Vorträge und Diskussionen mit nationalen und internationalen Autoren*innen, Künstler*innen, Aktivist*innen und Wissenschaftler*innen. Fragen von Identität und Wandel in Anbetracht der Migrationsbewegungen und ihre Auswirkungen auf die Literatur stehen im Mittelpunkt der Veranstaltungen, Selbstverortungen der Literaturschaffenden ebenso wie Einordnung der Literaturkritik.

Neben Lesungen und Podien im Interkulturellen Zentrum werden in diversen Stadtteilen und anderen Kulturzentren Veranstaltungen stattfinden, die von der Breite des Themas ebenso zeugen wie von der Palette der Ansätze. Besonders freuen wir uns auf die Kooperation mit dem Stadtteilverein Neuenheim und “Lesen in der Lutherstraße”.

Im Mittelpunkt stehen Werke und Autoren, die mit einer neuen Selbstverständlichkeit die veränderten Lebensrealitäten repräsentieren oder thematisieren.

Das Projekt findet in Kooperation mit dem Kulturamt Heidelberg und der „UNESCO City of Literature“ statt. Das Projekt wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg gefördert.

Das Programm finden Sie hier.

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