Europe Upside Down

IZ legt Fokus auf politische Literatur

Das Interkulturelle Zentrum legt den Fokus von „Europe Upside Down“ auf die politische Literatur zu Europa. Die bekannten deutschen Diskurslinien zur Krise Europas werden von diversen Autorinnen und Autoren um die Perspektive der vorwiegend südeuropäischen Länder ergänzt, die naturgemäß aus anderer Sicht auf die derzeitige Krise und die Rolle Deutschlands blicken.

Vortrag von Srećko Horvat

Srećko Horvat

“What does Europe want” – so nennt sich das Buch, welches Srećko Horvat gemeinsam mit Slavoj Žižek anlässlich des EU-Beitritts Kroatiens im Juli 2013 geschrieben hat und beim Auftakt von Europe Upside Down vorgestellt hat. Heute, konfrontiert mit gescheiterten Wirtschaftsmaßnahmen von Spanien bis Griechenland, Flüchtlingslagern von Calais bis Idomeni, neuen Mauern und Fremdenfeindlichkeit von Polen bis Ungarn und Terrorismus von Paris bis Brüssel, können wir es uns nicht leisten, die entscheidende Frage unbeantwortet zulassen: „Was will Europa?“. Und genau um diese Frage ging es in dem Vortrag von Srećko Horvat an dem Abend. Der kroatische Philosoph Srećko Horvat wurde von der deutschen Wochenzeitung „Der Freitag“ als „eine der spannendsten Stimmen seiner Generation“ beschrieben. Srećko Horvat ist einer der wichtigsten kritischen Stimmen der jungen europäischen Intellektuellen. Er ‎schreibt regelmäßig für die britische Tageszeitung „The Guardian“. Seine Artikel wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und dem Spiegel veröffentlicht.  Zusammen mit Yanis Varoufakis ist er einer der Initiatoren von DiEM25 (http://diem25.org/home-de/).

 

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