Coming-Out: Zeichen der Emanzipation oder der Anpassung?

Coming-out ist individuell und politisch von großer Bedeutung: einerseits repräsentiert es den persönlichen und für viele queere Menschen konfliktreichen Prozess des Öffentlichmachens der eigenen Sexualität oder Geschlechtsidentität – oft verbunden mit Erfahrungen von Homo- und Transphobie. Gleichzeitig ist Coming-out ein politischer Akt, eng verknüpft mit der Frage nach der Sichtbarkeit queerer Menschen.

Muss es das große Coming-out im Leben aller lesbischen, schwulen, transsexuellen, transgender, intersexuellen und queeren (LSBTTIQ-)Menschen geben? Ist es heute noch ein Zeichen der Emanzipation – oder doch eher der Anpassung an die Erwartungen der LSBTTIQ-Community? Können wir es uns anderseits leisten, unsichtbar und apolitisch zu bleiben? Welche Rolle hat queere Sichtbarkeit aus postmigrantischer Perspektive?

Eine Diskussion mit:
• Angela Jäger, Sprecherin des Netzwerks LSBTTIQ Baden-Württemberg, Mitautorin des Buchs Lesben Raus!
• Gianni Jovanovic, Aktivist, Leiter der Initiative Queer Roma
• Olcay Miyanyedi, Leiter des Projekts „Kultursensible sexuelle und geschlechtliche Vielfalt“, Türkische Gemeinde Baden-Württemberg e.V.
• Dimitry Okropiridze, Kulturwissenschaftler, Universität Heidelberg

Moderation:
• Danijel Cubelic, LSBTTIQ-Beauftragter, Stadt Heidelberg
• Margret Göth, PLUS. Psychologische Lesben- und Schwulenberatung Rhein-Neckar e.V.

Am 2. Juli um 19 Uhr im Kleinen Saal des Interkulturellen Zentrums

Eine Veranstaltung von PLUS. Psychologische Lesben- und Schwulenberatung Rhein-Neckar e.V. in Kooperation mit dem Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg und dem Interkulturellen Zentrum Heidelberg im Rahmen des CSD Rhein-Neckar.

Kategorien: Allgemein

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