Aya Cissoko liest “Ma”

Hin- und hergerissen zwischen Tradition und Modernität, zwischen Afrika und Europa, auf der Suche nach dem Eigenen, ist „Ma“ eine Geschichte von Mutter und Tochter. Als modernes Mädchen wächst die Ich-Erzählerin in Paris auf und muss den Widerspruch zwischen den traditionellen Werten und den Anforderungen der familiären Herkunft und denen der französischen Gesellschaft bewältigen. Aya Cissoko, erzählt die Geschichte einer mutigen Frau, die Liebeserklärung einer Tochter an ihre Mutter, die sie bei allem pubertären Widerstand für ihre Würde, Aufrichtigkeit und menschliche Stärke bewundert.

Aya Cissoko, französische Schriftstellerin, Ex-Box-Weltmeisterin und Politikwissenschaftlerin wurde 1978 in Frankreich geboren. Ihre Eltern kamen Anfang der 1970er Jahre aus Afrika (Mali) nach Frankreich. 1986 kommen ihr Vater und ihre Schwester bei einem Brandanschlag in Paris ums Leben. Sie entdeckt das Boxen für sich als Rückzugsort und wird 2006 Box-Weltmeisterin. Ein Bruch der Wirbelsäule beendet 2010 abrupt ihre Boxkarriere.

 

Mi, 4. Oktober 2017 | 20 Uhr

Sprache: Französisch / Deutsch

 

Moderation: Manfred Metzner

Übersetzung: Karla Jauregui

 

Eintritt frei

Kooperationspartner: Verlag Das Wunderhorn

 

 

Kategorien: Allgemein

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