26.11.2015 | Vortrag von Prof. Dr. Rita Süssmuth

Willkommenskultur – der neue alte Trend

Prof. Dr. Rita Süssmuth spricht am 26. November in Heidelberg über Migration und Zuwanderung

Die ehemalige Bundestagspräsidentin Prof. Dr. Rita Süssmuth setzt sich seit vielen Jahren für die Rechte der Migrantinnen und Migranten in Deutschland ein. Das Interkulturelle Zentrum (IZ) der Stadt Heidelberg lädt alle Interessierten ein zu ihrem Vortrag. Am Donnerstag, 26. November 2015, spricht sie um 19.30 Uhr in der Heiliggeistkirche, Marktplatz, 69115 Heidelberg, über „10 Jahre Zuwanderungsgesetze“ sowie über ihre Arbeit und ihr Engagement für das Thema Integration. Sie wird in ihrem Vortrag nachvollziehbar machen, wie sich die Integrationspolitik seit ihrer Amtszeit entwickelt hat; sie wird zudem auf die aktuelle Situation eingehen. Der Rückblick auf ihre Arbeitsschwerpunkte zeigt, dass Willkommenskultur kein neuer Trend ist, sondern seit längerer Zeit ein Thema in Politik und Gesellschaft.

Aufgrund des großen Engagements von Prof. Dr. Süssmuth wurde die unabhängige Kommission „Zuwanderung“ als „Süssmuth-Kommission“ bekannt. Aktuell arbeitet sie mit verschiedenen Organisationen wie dem Migration Policy Institute (MPI), der Bertelsmann Stiftung, der Hertie-Stiftung, der Migranten Union und dem Verband der Migrantenwirtschaft zusammen.

Rita Süssmuth ist eine deutsche Politikerin und Wissenschaftlerin. Sie war von 1988 bis 1998 Präsidentin des Deutschen Bundestags und von 1985 bis 1988 Bundesministerin für Familie, Frauen, Jugend und Gesundheit. Zuvor war sie Professorin für Erziehungswissenschaften an den Universitäten Bochum und Dortmund und Direktorin des Forschungsinstituts „Frau und Gesellschaft“ in Hannover. Als Expertin für Migration wurde Rita Süssmuth unter anderem im Jahr 2000 vom damaligen Bundesinnenminister Otto Schily zur Vorsitzenden der unabhängigen Kommission „Zuwanderung“ berufen. Sie ist heute Präsidentin des Konsortiums, das den deutschen Beitrag zum Aufbau der Türkisch-Deutschen Universität (TDU) in Istanbul koordiniert.

Der Eintritt zu dem Vortrag ist frei. Auf Anfrage wird ein Gebärdendolmetscher vor Ort sein. Weitere Informationen gibt es im Sekretariat des Interkulturellen Zentrums unter Telefon 06221 58-15600 oder per E-Mail an iz@heidelberg.de.

Kategorien: Allgemein

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